Die Südroute von Wilsede nach Bremen-Vegesack (133 km)

Diese Tour führt Sie auf der Südroute des Wümme-Radweges von Wilsede bis nach Bremen-Vegesack.

Entfernungen von Ort zu Ort auf einem Blick:

Wilsede - 4 km - Niederhaverbeck - 11 km - Schneverdingen - 7 km - Haswede - 4 km - Fintel - 9 km - Lauenbrück - 8 km - Scheeßel - 6 km - Bartelsdorf - 7 km - Rotenburg (Wümme) - 6 km - Unterstedt - 3 km - Ahausen - 6 km - Hellwege - 4 km - Wümmingen - 10 km - Bassen - 5 km - Oyten - 8 km - Oberneuland - 7 km - Borgfeld - 4 km - Kuhsiel - 9 km - Blockland - 7 km - Burg-Grambke - 8 km - Bremen-Vegesack 

Die Südroute von Bremen-Vegesack - Wilsede (133 km)

Diese Tourenbeschreibung führt Sie von Bremen-Vegesack nach Wilsede und knüpft an die ausführliche Tourenbeschreibung der Nordroute an.

Entfernungen von Ort zu Ort auf einem Blick:

Bremen-Vegesack - 8 km - Burg-Gramke - 7 km - Blockland - 9 km - Kuhsiel - 4 km - Borgfeld - 7 km - Oberneuland - 8 km - Oyten - 5 km - Bassen - 10 km - Wümmingen - 4 km - Hellwege - 6 km - Ahausen - 3 km - Unterstedt - 6 km - Rotenburg (Wümme) - 7 km - Bartelsdorf - 6 km - Scheeßel - 8 km - Lauenbrück - 9 km - Fintel - 4 km - Haswede - 7 km - Schneverdingen - 11 km - Niederhaverbeck - 4 km - Wilsede 


Ausführliche Tourenbeschreibung:

Von Bremen-Vegesack radeln Sie am südlichen Ufer der Lesum entlang durch das Werderland. Die Wiesen, Weiden und Gräben dieses Gebietes stellen wertvolle und artenreiche Lebensräume dar. Die Fahrt führt weiter durch das Blockland, eine von kleinen eingedeichten Flussläufen und Fleeten durchzogene Wiesenlandschaft, die Sie alternativ auf einer Torfkahnfahrt auch vom Wasser aus entdecken können.

Anschließend durchqueren Sie das Hollerland, das seinen Namen von den Holländern erhielt, die es kultivierten, und das heute wegen seiner überregionalen Bedeutung für seltene Tiere und Pflanzen unter Naturschutz steht. Die Entwicklung Oytens zu einem wichtigen Standort für Handel und Gewerbe ist maßgeblich durch seine verkehrsgünstige Lage und die Nähe zur Hansestadt Bremen beeinflusst worden.

Genießen Sie auf Ihrem weiteren Weg den Blick vom Naturschutzgebiet Vossberge über das Wümmetal und den Ort Hellwege, der vom Heuhotel bis zur komfortablen Unterkunft und auch gastronomisch Einiges zu bieten hat. Auf dem Weg zum Kirchdorf Ahausen mit seinen traditionellen Fachwerkhäusern kommen Sie an der Ahauser Mühle vorbei, die sich durch ihre idyllische Lage inmitten einer einzigartigen Auenlandschaft auszeichnet.

Genau wie auf der Nordroute durchqueren Sie auch auf der Südroute des Wümme-Radweges Rotenburg, Scheeßel und Lauenbrück. Auf dem letzten Teilstück entfernen sich die beiden Routen dann wieder etwas weiter voneinander. Die Südroute führt Sie nach Fintel, das umgeben ist von weiten Moor- und Heideflächen. Vom Leben und Schaffen des niederdeutschen Dichters Friedrich Freudenthal zeugen heute noch sein Wohnhaus sowie ein Denkmal. Der moderne „Ferienpark Eurostrand Fintel“ bietet ein vielfältiges Urlaubsangebot, Sport, Show und Erholung sowie Ausflüge in die Region.

Anschließend erreichen Sie den Luftkurort Schneverdingen direkt am Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Kleine Geschäfte laden zum Stöbern ein, hervorragende Restaurants erwarten Sie. Die ländliche Umgebung ist geprägt von Bauernhöfen und bietet naturnahe Erholung und vor allem Ruhe. Um die Heide in voller Pracht bewundern zu können, müssen Sie nicht unbedingt im August oder September kommen, denn im Heidegarten, einem Schaugarten mit etwa 80.000 Pflanzen, blüht die Heide das ganze Jahr. Das bedeutendste Ereignis ist natürlich trotzdem das traditionelle Heideblütenfest am letzten Wochenende im August. Die Heidelandschaft können Sie nicht nur bei einer Kutschfahrt genießen, sondern zum Beispiel auch bei einer geführten Wanderung durch das wiedervernässte Pietzmoor.

Sie durchqueren nun die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas: Über 230 km² Heide stehen hier unter Naturschutz und bilden eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Ziel ist die Erhaltung dieser alten Kulturlandschaft mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Der „Verein Naturschutzpark“ betreut die meisten Heideflächen und unterhält drei Naturinformationshäuser zum Thema „Lüneburger Heide“ in Undeloh, Döhle und Niederhaverbeck. Inmitten des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide liegt Wilsede, das Endziel dieser Tour.